Spitznamen für Starthände im Poker

Die Welt der Pokersprache ist vielseitig und kann vermutlich bei einer deutschsprachigen Runde etwas zu kurz kommen. Daher hier eine Auflistung der bekanntesten und amüsantesten Spitznamen für Starthände beim bonus Poker:

 

A-A: zwei Asse werden im Poker oft als „Pocket Rockets“ oder „Bullets“ bezeichnet.

 

A-K: Ass/König hat die beliebte Bezeichnung „Anna Kournikova“, in Anlehnung an die hübsche Tennisspielerin aus Russland. Gemeint hierbei ist die Tatsache, das AK zwar eine gut aussehende Hand ist, diese aber eher selten gewinnt.

 

A-J: Ass/Bube wird im Pokerkreis oft auch nur als „Black Jack“ Hand beschrieben, da es die bestmögliche Hand beim Blackjack ist und viele Pokerspieler auch hier schon ihre Erfahrungen gemacht haben.

 

A-8 (in Pik): der berüchtigte Revolverheld „Wild Bill Hickok“ hatte diese beiden Karten in der Hand, als er erschossen wurde. Passend dazu wurde die Hand Ass/Acht in Pik als „Dead Man’s Hand“ betitelt.

 

K-K: zwei Könige werden als liebstes als zwei „Cowboys“ oder als „King Kong“ bezeichnet.

 

Q-7: Dame/Sieben ist statistisch gesehen die am meisten gezogene Hand bei Computer Spielen. Passend dazu wurde Sie als „Computer Hand“ getauft.

 

10-2: eine der bekanntesten Hände aufgrund der Tatsache das Doyle Brunson mit ihr gleich zweimal hintereinander die WSOP gewonnen hat (1976/77). Daher kam für die Kartenkombination auch kein andere Name in Frage außer: „Doyle Brunson“.

 

8-8: zwei Achter heißen bei Pokerspielern eigentlich nur „Snowmen“ (Schneemänner).

 

7-2: gilt als schlechteste Starthand im Poker. Daher auch „Beer Hand“ bezeichnet, da der Spieler, der mit dieser Hand gewinnt ein Bier verdient hat. Auch gilt sie als „W.H.I.P.“ (worst hand in poker).

 

5-5: „Speedlimit“ sagen amerikanische Pokerspieler zu zwei Fünfen. Grund dafür: In Amerika herrscht ein striktes Tempolimit von 55 Meilen die Stunde.

 

4-4: mit ein bisschen Fantasie sehen zwei Vierer aus wie zwei Segelschiffe. Daher der Spitzname „Sailboats“.

 

2-2: zwei Zweier sehen ein wenig aus wie zwei Enten auf einem Teich. Weshalb sie in der Pokerwelt auch als die „Ducks“ bezeichnet werden.